Erfolgreiche und stimmungsvolle Hochzeitsfotografie

So wird die Hochzeitsreportage zum Erfolg

Für ansprechende und stimmungsvolle Hochzeitsfotografie sollte der Fotograf neben dem technischen Know-how vor allem über Einfühlungsvermögen verfügen.

Eine gute Ausrüstung und fundierte fotografische Kenntnisse alleine reichen nicht aus, wenn es gilt, besondere Momente einzufangen und unvergessliche Augenblicke aus dem wichtigsten Tag im Leben zweier Menschen festzuhalten.

Menschliches Gespür und kompakte Ausrüstung

Um ein Gefühl für das Brautpaar zu bekommen, ist ein Vorgespräch unerlässlich. Bei diesem können nicht nur Motivwünsche und Zeitablauf geklärt werden, sondern Sie erhalten hier auch einen ersten Eindruck von Braut und Bräutigam, was diesen beiden Menschen wichtig ist und welche Stimmung sie gerne mit den Bildern vermitteln möchten. Ein paar erste Schnappschüsse können helfen, um auf den richtigen Weg zu kommen und diesen mit den Brautleuten abzustimmen. Ausserdem kann dabei eine Vertrauensbasis geschaffen werden, damit sich nicht nur das Brautpaar vor, sondern auch Sie hinter der Kamera wohl fühlen.

Die Ausrüstung sollte leicht, kompakt und lichtstark sein, denn es geht darum, besondere Augenblicke und Momentaufnahmen einzufangen – und da heisst es schnell reagieren, im richtigen Moment zur Stelle zu sein und auf den Auslöser drücken, egal, ob in der dunklen Kirche oder im sonnendurchfluteten Vorhof. Hochzeitsfotografen verlassen sich dabei in der Regel auf zwei Kameras, wobei eine mit einem Weitwinkelobjektiv und die andere mit einer festen Brennweite von 50 mm oder auch mit einem Zoomobjektiv ausgestattet ist. Der Anlass erfordert ein schnelles Reagieren und lässt keine Zeit, erst einmal das Objektiv zu wechseln.

Emotionale Momentaufnahmen und festlicher Rahmen

Da die Hochzeitsfotografie in erster Linie Porträts und emotionale Momentaufnahmen umfasst, sind Stativ und Blitzlicht sowie weitere Ausrüstung nicht notwendig. Worauf Sie aber keinesfalls vergessen sollten, sind voll geladene Akkus und ausreichend Speicherplatz – am besten nehmen Sie gleich mehrere Speicherkarten mit.

Zwar haben Sie das Brautpaar bereits kennengelernt, aber sofern Sie nicht zum Bekannten-, Freundes- oder gar Familienkreis zählen, kennen Sie die Gäste nicht. Es ist daher ratsam, frühzeitig zu erscheinen, um ein Gefühl nicht nur für die Hochzeitsgesellschaft sondern auch für die verschiedenen Locations zu bekommen. Da kann es auch schon einmal hilfreich sein, den Trauungsort – Standesamt, Kirche – und die Gaststätte vorher aufzusuchen, um sich ein Bild der Gegebenheiten zu machen.

Also Fotograf sollten Sie so “unsichtbar” wie möglich sein: Die besten Augenblicke lassen sich einfangen, wenn die abgelichteten Personen die Kamera gar nicht bemerken, natürlich sind und sich nicht für die Kamera verstellen oder posieren. Damit Sie keinen wichtigen Moment bei der Trauung selbst verpassen, sollten Sie so nah wie möglich am Brautpaar sein – auch hier jedoch, soweit möglich, unauffällig und im Hintergrund. Für die anschliessenden Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft empfiehlt es sich, die Serienbildfunktion zu verwenden. So geht kein Moment unter und die besten Aufnahmen können Sie bei der Nachbearbeitung in Ruhe auswählen.

Ausgewählte Augenblicke fürs Album

Vergessen Sie nicht, neben den Haupt- und Nebenakteuren auch Details wie die Hochzeitstorte, die Ringe oder die Dekoration abzulichten, denn diese gehören zum diesem besonderen Tag natürlich dazu und setzen den Rahmen.

Die besten Aufnahmen übermitteln Sie dem Brautpaar zur Auswahl und danach können Sie ein stimmungsvolles Fotoalbum erstellen, das als tolles Hochzeitsgeschenk diesen besonderen Tag für die Ewigkeit festhält.

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